Mit letzter Kraft 3 Punkte aus Weinböhla entführt

Die Mannen aus dem Käbschütztal waren nur mit 13 Mann zur Reserve der TuS angereist. Es mussten P. Hennicke, S. Meister und P. Scheil ersetzt werden.

Und während des Spiels sollten die Hiobsbotschaften nicht abreisen… Aber der Reihe nach:

Coach S. Richter konnte wieder auf L. Meyer zurückgreifen. Dieser spielte im zentralen Mittelfeld vor den beiden Grübler-Brüdern. In der Abwehr begann S. Kramer neben A. Golinski, dafür spielte T. Weser auf der rechten Außenbahn. Weinböhla dominierte bei sommerlichen Temperaturen von Beginn an das Spielgeschehen, ohne dass sie die großen Chancen herausspielen konnten. Die Gäste versuchten mit schnellen Kontern ihr Glück, doch meist standen die Stürmer im Abseits oder die Zuspiele waren zu unpräzise. Bereits nach 25 Spielminuten musste L. Meyer verletzt den Platz verlassen, für ihn spielte R. Krumbiegel in der Zentrale neben J. Grübler. So plätscherte das Spielgeschehen ohne große Aufreger bis zum Halbzeitpfiff dahin.

Coach S. Richter war aufgrund der Personalsituation mit dem Spiel und vor allem dem Ergebnis nicht unzufrieden. Seine Jungs sollten weiterhin wachsam in der Defensive stehen und auf Nadelstiche hoffen. Zur Pause musste auch noch A. Richter verletzungsbedingt aufgeben. Für ihn kam der 18-jährige F. Kohl zu seinem Debüt in der Ersten, und er sollte seine Aufgaben als Außenverteidiger mit Bravour erledigen. Nach dem Wiederanpfiff dann Weinböhla mit der Riesengelegenheit, aber M. Kühne konnte auf der Linie klären. Mit zunehmender Spieldauer schienen bei den Gastgebern die Kräfte zu schwinden, und der LSV kam zu Chancen. Nach schönem Zuspiel von M. Gültner ging S. Grübler allein auf der Torwart zu, doch der Keeper blieb Sieger in diesem Duell. Danach jagte M. Kühne seinen Schuss aus spitzem Winkel über die Querlatte. Als sich der unermüdliche S. Grübler mal wieder durch die Gästeabwehr tankte, und auf den besser postierten M. Gültner ablegte, markierte der mit einem Flachschuss das 1:0 für die Barnitzer. Die letzten Minuten versuchten die ebenfalls erschöpften Gäste den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Es ergaben sich auch Konterchancen, so verpasste R. Krumbiegel eine Eingabe von S. Grübler nur knapp.

Letztendlich blieb es beim knappen Auswärtssieg für den LSV. Nun gilt es, im Saisonfinale gegen Zeithain nochmal die Kräfte zu bündeln, damit das Fassbier am Abend auch schmeckt. Anschließend hat man 3 Wochen Zeit zum Wunden lecken...

LSV: K. Herr, B. Münch, S. Kramer, A. Golinski, J. Grübler, S. Grübler, L. Meyer (R. Krumbiegel), M. Kühne, T. Weser, M. Gültner, A. Richter (F. Kohl)