Auf Halbfinal-Aus folgt Sieg in Bobersen!

Viele Gründe sich über das Halbfinal-Aus gegen den LSV Tauscha zu ärgern gab es für die Barnitzer nicht. Zu deutlich war letztendlich die Dominanz des Kreisoberligisten.

Wobei man im ersten Durchgang durchaus Schritt hielt und dafür nach der Partie auch Lob vom Gegner erntete. Die Tore aber erzielte der Gast durch F. Kühne (21.) und L. Schütt (43.), indem zwei Barnitzer Abwehrschnitzer eiskalt genutzt worden. Ein Doppelschlag durch abermals Kühne und M. Klotzsch (65., 68.) brachte den Endstand, der auch in der Höhe voll und ganz in Ordnung ging. Bleibt dem LSV aus Tauscha viel Erfolg bei der Titelverteidigung zu wünschen, auch wenn mit der SG Kreinitz eine harte Nuss im Endspiel wartet.
Für die Richter-Schützlinge stand am Sonntag gleich das nächste Topspiel auf dem Programm. Dabei führte die Reise den LSV erstmals nach Bobersen, wo der heimstarke SV Röderau bereit stand. Personell musste mal wieder ein wenig improvisiert werden, sodass die Mittelfeldaussen mit T. Weser und M. Kühne komplett neu besetzt wurden und S. Meister als Verteidiger agierte. Die Vorgabe war nicht weniger als die vollen drei Punkte zu holen und so startete man, anders als noch in Nossen, hochkonzentriert und übernahm sofort das Heft des Handelns. Immer wieder störte man früh den Aufbau des Gegners und erzielte früh die vermeintliche Führung durch A. Richter. Zur Überraschung aller Anwesenden erkannte der Linienrichter beim Pass von M. Gültner allerdings auf Abseits. Doch der LSV blieb weiter am Drücker und stieß immer wieder in die Lücken in der Hintermannschaft der Gastgeber. Hierbei entwickelte sich ein Privatduell zwischen A. Richter und Torhüter T. Barth, dass der Zweitgenannte zunächst immer wieder für sich entschied. Von den Hausherren und deren beiden Knipsern S. Kalka und A. Al Bousefi war indessen wenig zu sehen, weil sie bei A. Golinski und S. Meister in besten Händen waren.

Neben der Abschlussschwäche, war in der Pause nur die Disziplin eines Einzelnen zu bemängeln. Die Einzelkritik des Trainers sollte hierbei hoffentlich gefruchtet haben!? Auf dem Platz bot sich nach dem Wechsel das gleiche Bild wie vor der Pause. Der Gast aus dem Käbschütztal drängte weiter auf die Führung und ließ dabei erneut beste Gelegenheiten liegen. So scheiterte erneut A. Richter, frei durch, am toll reagierenden Barth.
Beinahe hätte sich der Chancenwucher tatsächlich gerecht, als C. El Echi nach Rückpass von S. Kalka mit der einzigen ernsthaften Chance des SVR-B knapp das rechte Toreck verfehlte. So aber kam der LSV doch zur mehr als verdienten Führung,

als A. Richter, schön freigespielt von M. Gültner diesmal cool blieb und rechts oben einnetzte (79.). Zehn Minuten später band Richter, nachdem er kurz zuvor einen "Tausendprozenter" liegen gelassen hatte, den Sack mit seinem 20. Ligatreffer endgültig zu, indem er diesmal, wieder nach Zuspiel von M. Gültner, per Außenrist den Ball an Barth vorbei zirkelte. In der vierminütigen Nachspielzeit überschlugen sich dann noch einmal die Ereignisse. So wurde zunächst Al Bousefi mit der zweiten gelben Karten nach gefährlichem Spiel vom Platz geschickt, ehe der eingewechselte R. Krumbiegel nach kurz ausgeführter Ecke und Querpass von L. Meyer am zweiten Pfosten für den Endstand sorgte.Die Barnitzer gewinnen letztendlich hochverdient in Bobersen, wobei das Ergebnis dem Gastgeber am Ende noch schmeichelt. Am kommenden Sonntag wartet in Garsebach das nächste Spitzenspiel. Es geht um nicht weniger als die Tabellenführung!!

LSV: K. Herr, B. Münch, A. Golinski, S. Meister, J. Grübler, P. Scheil (P. Kühn), T. Weser, M. Kühne (S. Kramer), L. Meyer, M. Gültner (R. Krumbiegel), A. Richter / P. Krumbiegel