Barnitz ringt starke Kalkreuther in einem engen Match nieder

Nach dem eierlosen Ostermontagsauftritt in Nünchritz und der damit verbundenen 1:2 Niederlage, war der LSV bei den heimstarken Kalkreuthern gefordert.

Trotz des kurzfristigen Ausfalls von S. Meister war man personell gut gerüstet, zumal auch L. Meyer wieder mit an Bord war. Diesmal agierte der junge S. Grübler in vorderster Front und sollte die Abwehrreihe der Gastgeber beschäftigen. Es entwickelte sich von Beginn an eine Partie, in der sich beide Mannschaften neutralisierten und keiner den ersten Fehler begehen wollte. Der LSV schaffe es dabei immer wieder die Gastgeber im Spielaufbau zu stören und seinerseits zu Kontern zu gelangen, welche allerdings nicht konsequent zu Ende gebracht wurden. So stand es folgerichtig zur Pause 0:0 wobei die Hausherren keine echte Torchance verbuchen konnten.

Der Plan für den zweiten Durchgang war, die sich bietenden Räume auf dem großen Sportplatz in Kalkreuth zu nutzen, um das eine womöglich entscheidende Tor zu erzielen. So Recht gelang dies aber erstmal nicht, da beide Abwehrreihen sehr konsequent und aufmerksam agierten. Eine Wende zu mehr Höhepunkten in der Partie brachte leider ein ganz bitterer Moment für den LSV. Nach 65 Minuten blieb P. Hennicke nach einem Kopfballduell und anschließender unglücklicher Landung auf dem Rasen liegen und wird für den Rest der Saison mit einer Bänderverletzung nicht mehr zum Einsatz kommen. Nur 3 Minuten später schnappte sich A. Richter den Ball an der Strafraumgrenze, machte einen Schwenker um seinen Gegenspieler und versenkte die Kugel unhaltbar neben dem Pfosten zum 1:0 für den LSV. Die Jubeltraube versammelte sich um den verletzten P. Hennicke. Die bis dato überlegenen Gäste waren sich wohl jetzt des Sieges sicher. Doch ab nun kam Kalkreuth immer besser ins Spiel, und zeigte wie kraftvoll diese Mannschaft nach vorne spielen kann. Die Barnitzer konnten sich bei Keeper K. Herr und dem Pfosten bedanken, dass es bei der Führung blieb. Auf der Gegenseite verpassten leider A. Richter und der eingewechselte S. Kramer die Entscheidung. Und so mussten die LSV-Jungs bis zum Schluss zittern, überstanden aber die hektische Schlussphase und konnten letztendlich die 3 Punkte auf der Haben-Seite verbuchen.

Somit können die Kicker aus dem Käbschütztal einen ganz wichtigen Sieg verbuchen, allerdings bleibt durch die Verletzung ein bitterer Beigeschmack. Umso mehr wird in den nächsten Woche eine geschlossene Mannschaftsleistung und die passende Einstellung aller Akteure gefragt sein. Am kommenden Wochenende kommt der erstarkte Aufsteiger aus Deutschenbora zum nächsten Derby und möchte die Punkte entführen.

LSV: K. Herr, B. Münch, T. Weser, A. Golinski, J. Grübler, P. Scheil, L. Meyer, M. Gültner (R. Krumbiegel), P. Hennicke (S. Kramer), A. Richter, S. Grübler