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Der LSV zittert sich ins Halbfinale! - "Joker Kühn" trifft in der Verlängerung!

Eine Woche nach dem Test bei Kreisoberligist Stahl Freital 2. (0:3), wurde es am Sonntag für die Richter-Elf ernst. Auf dem Kunstrasenplatz im "Heiligen Grund" in Meißen trat man im Viertelfinale des Kreispokals gegen die zweite Mannschaft des TSV Radeburg an.

Bei eisigen Temperaturen erwischten die Barnitzer einen Traumstart und gingen durch einen herrlichen Freistoßtreffer von M. Gültner aus gut 20 Metern in Führung (1.). Fortan entwickelte sich ein Spiel in dem die Gäste mehr die Initiative übernahm und der LSV auf Konter über seine schnellen Angreifer setzte. Das 2:0 erzielte man allerdings durch einen Strafstoß, nachdem M. Gültner nach einem Eckball im Strafraum zu Boden gerissen wurde. A. Richter schob unten rechts ein und hatte ein wenig Glück das Schurig im TSV-Kasten nur noch die Fingerspitzen an den Ball brachte (43.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatte S. Grübler, schön bedient von L. Meyer, sogar noch die Chance zu erhöhen, scheiterte aber leider an Schurig.

Dass dieses 2:0, gegen einen vor allem offensiv starken Gegner, kein sicheres Polster war, musste der LSV leider sehr schnell feststellen. So konnte der wieselflinke T. Klotsche in der 55. Minute nach einem tollen Sololauf nur durch ein Foul im Strafraum gebremst werden. M. Kotsch nagelte den anschließenden Elfmeter humorlos mithilfe der Unterlatte zum Abschluss ins Tor von K. Herr. Nur sechs Minuten später war die Partie dann wieder völlig offen. Wieder entschied Schiri Grzegorczyk, diesmal nach einem vermeintlichen Foulspiel von B. Münch an M. Franke, auf Strafstoß. Und wieder verwandelte M. Kotsch, diesmal unten links, sicher (61.). Nun waren die Käbschütztaler also gefragt, um das Halbfinale nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren. Und die Reaktion folgte in Person von Torjäger A. Richter, der einen punktgenauen Diagonalball von P. Hennicke mit der Brust aus der Luft pflückte, um ihn überlegt ins lange Eck zu setzen (75.). Nun galt es also noch eine Viertelstunde schadlos zu überstehen und eventuell den Sack endgültig zuzubinden. Leider gelang beides trotz bester Gelegenheiten nicht, sodass man sich in der 93. Minute, nach einem Eckball und anschließendem Chaos im Strafraum den vermeidbaren Ausgleich einfing. Zum dritten Mal war Kotsch für sein Team zur Stelle, um die Verlängerung zu erzwingen.

Amüsiert war darüber, bei weiter sinkenden Temperaturen und zusehends schwindenden Kräften, natürlich niemand, aber nun war eine erneute Antwort gefragt. Diese gab in der 109. Minute letzten Endes der erst in der 93. Minute eingewechselte P. Kühn, der einmal mehr seine Qualität als Joker unter Beweis stellte und einen von R. Krumbiegel verlängerten Eckball links oben einnickte. Nun boten sich gegen die verzweifelt anstürmenden Gäste noch beste Gelegenheiten durch S. Grübler, P. Hennicke und M. Gültner, die aber leichtfertig vergeben wurden. Schlussendlich reichte es aber doch zum verdienten Sieg und dem damit verbundenen ersten Halbfinaleinzug seit 2007.

Der LSV freut sich nun auf ein attraktives Los und bedankt sich an dieser Stelle beim Meissner Sportverein 08, der mit der Bereitstellung des Kunstrasenplatzes, eine Durchführung der Partie möglich gemacht hat.

LSV: K. Herr, B. Münch, A. Golinski (S. Kramer), T. Weser (R. Krumbiegel), J. Grübler, L. Meyer, S. Grübler, A. Richter (P. Kühn), P. Scheil, M. Gültner, P. Hennicke / P. Krumbiegel‎

Bilder vom Spiel:

 

 

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